Notenrechner: Notendurchschnitt berechnen & Notenschlüssel erstellen

Mit diesem Notenrechner berechnest Du Deinen Notendurchschnitt: Noten eintragen, bei Bedarf gewichten, Ergebnis sofort ablesen. Als Lehrkraft erstellst Du hier auch den Notenschlüssel für eine Klassenarbeit, nach dem IHK-Schlüssel oder einem von zwei linearen Schlüsseln. Kostenlos, ohne Anmeldung, direkt im Browser.

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Notendurchschnitt

Note und Gewichtung je Zeile eintragen. Ohne Gewichtung zählt jede Note gleich.

Note
Gewichtung
Durchschnitt —

Rechenweg: jede Note mit ihrer Gewichtung multiplizieren, die Produkte addieren und durch die Summe der Gewichtungen teilen.

Notenschlüssel erstellen

Für Lehrkräfte: Höchstpunktzahl der Arbeit eingeben und Schlüssel wählen. Die Tabelle zeigt, ab wie vielen Punkten welche Note gilt.

Schlüssel
Notenschlüssel: Punktebereich und Mindestanteil je Note
Note Punkte Anteil
1sehr gut — ab 92 %
2gut — ab 81 %
3befriedigend — ab 67 %
4ausreichend — ab 50 %
5mangelhaft — ab 30 %
6ungenügend — unter 30 %

Hundert-Punkte-Schlüssel aus § 24 der Musterprüfungsordnung des BIBB-Hauptausschusses für Kammerprüfungen in der Berufsausbildung. An Deiner Schule gilt er, wenn sie ihn festgelegt hat.

Note (—) —

Optional: erreichte Punkte eintragen – die passende Zeile wird markiert.

So funktioniert's

1 2 3
1

Noten eintragen und bei Bedarf gewichten – etwa mit 2 für eine doppelt zählende Klassenarbeit.

2

Der gewichtete Notendurchschnitt erscheint sofort, auf zwei Nachkommastellen genau.

3

Für den Notenschlüssel Höchstpunktzahl eingeben und Schlüssel wählen: Die Tabelle zeigt, ab wie vielen Punkten welche Note gilt.

Im Detail

Notendurchschnitt und Notenschlüssel verstehen

So entsteht der gewichtete Durchschnitt

Beim einfachen Mittelwert zählt jede Note gleich viel: Du addierst alle Noten und teilst durch ihre Anzahl. In der Schule ist das selten die ganze Wahrheit, denn eine Klassenarbeit wiegt in der Regel schwerer als eine mündliche Note oder ein kurzer Test. Genau dafür gibt es die Gewichtung: Jede Note bekommt einen Faktor, etwa zwei für eine doppelt zählende Arbeit. Der Rechner multipliziert jede Note mit ihrem Faktor, addiert die Ergebnisse und teilt die Summe durch die Summe der Faktoren. Trägst Du keine Gewichtung ein, entsteht das einfache Mittel. Welche Gewichtung in Deinem Fach gilt, hängt vom Bundesland, von der Schulart und von der Fachkonferenz ab.

Drei Notenschlüssel im Vergleich

Ein Notenschlüssel übersetzt Punkte in Noten. Der Rechner kennt drei verbreitete Varianten, alle gebaut für die deutsche Notenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Der IHK-Schlüssel stammt aus den Kammerprüfungen der Berufsausbildung und verlangt für die 1 mindestens 92 Prozent der Punkte; zwischen 2 und 1 liegen elf Prozentpunkte, zwischen 4 und 3 siebzehn. Der lineare Schlüssel mit Sockel setzt die 4 bei der Hälfte der Punkte an und teilt den Bereich darüber in gleich breite Stufen: 3 ab 62,5, 2 ab 75 und 1 ab 87,5 Prozent, die 5 ab einem Viertel. Der gleichmäßig lineare Schlüssel teilt die Skala in sechs gleiche Abschnitte und ist der mildeste – schon ein Drittel der Punkte reicht für die 4. Die Tabelle rundet jede Untergrenze auf den nächsten ganzen oder halben Punkt auf, damit keine Note mit weniger als dem vorgesehenen Anteil erreicht wird. Welcher Schlüssel für eine Klassenarbeit gilt, legt nicht dieser Rechner fest, sondern die Vorgaben Deiner Schule. In Österreich und der Schweiz passen die drei Schlüssel nicht: In Österreich reicht die Skala von Sehr gut (1) bis Nicht genügend (5) (§ 18 Abs. 2 SchUG), in der Schweiz ist die 6 die höchste Note, etwa im Kanton Zürich.

Vom Rechner zur laufenden Notenverwaltung

Ein Rechner löst eine einzelne Frage: Wie steht es gerade? Über ein ganzes Schuljahr stellt sich eine andere Aufgabe – viele Lerngruppen, mehrere Fächer, dutzende Einzelnoten und am Ende eine Zeugnisnote, die begründbar sein muss. Wer das in Tabellen führt, pflegt Formeln nach und trägt Notenlisten auf privaten Geräten mit sich herum, obwohl Noten schutzbedürftig sind: Sie beschreiben Leistung über Jahre und wirken auf Übergänge und Abschlüsse. In SchuleVernetzt legst Du Gewichtungen einmal pro Fach fest, erfasst Noten unterwegs und behältst den Schnitt jederzeit im Blick – verschlüsselt, in Deutschland gehostet, mit AVV und Rollenkonzept. Der Rechner auf dieser Seite bleibt davon unberührt und läuft weiterhin ohne Anmeldung.

FAQ

Häufige Fragen

Ohne Gewichtung addierst Du alle Noten und teilst die Summe durch ihre Anzahl. Mit Gewichtung multiplizierst Du jede Note mit ihrem Faktor, addierst die Produkte und teilst durch die Summe der Faktoren. Beispiel: Eine 2 in einer doppelt zählenden Klassenarbeit, dazu eine 3 und eine 1 mit einfacher Gewichtung ergeben (2 × 2 + 3 + 1) : 4 = 2,0. Genau so rechnet der Rechner, sobald Du Noten und Gewichtungen einträgst.

Drei verbreitete Varianten für die deutsche Notenskala von 1 bis 6: der IHK-Schlüssel (1 ab 92 %, 2 ab 81 %, 3 ab 67 %, 4 ab 50 %, 5 ab 30 %), der lineare Schlüssel mit Sockel (4 ab der Hälfte der Punkte, darüber gleich breite Stufen, 5 ab einem Viertel) und der gleichmäßig lineare Schlüssel mit sechs gleich breiten Stufen. Welcher Schlüssel für Deine Arbeit gilt, steht in den Vorgaben Deiner Schule oder Fachkonferenz – prüfe sie im Zweifel.

Nein. Der Rechner läuft vollständig in Deinem Browser; es werden keine Daten an einen Server übertragen.

Rechne mit zwei Nachkommastellen und runde erst am Ende. Ob und wie eine Zeugnisnote gerundet wird, ist keine reine Rechenfrage: Das ist eine pädagogische Entscheidung und folgt den Vorgaben Deines Bundeslandes und Deiner Schule. Der Rechner zeigt den Wert, die Einordnung bleibt bei der Lehrkraft.

Ja, sofern Du Punkte wie Noten behandelst und die Gewichtung selbst setzt. Beachte, dass in der Oberstufe häufig eine Punkteskala statt der Notenskala gilt und dass die Umrechnung zwischen beiden von den Vorgaben des Bundeslandes abhängt. Prüfe deshalb vor einem Zeugnis immer die amtliche Tabelle Deiner Schule.

Er stammt aus der Berufsausbildung. Die Musterprüfungsordnung des BIBB-Hauptausschusses (Richtlinie vom 7. Oktober 2025), nach der zuständige Stellen wie die Industrie- und Handelskammern ihre Prüfungsordnungen erlassen, legt in § 24 den Hundert-Punkte-Schlüssel fest: 100 bis 92 Punkte sehr gut, 91 bis 81 gut, 80 bis 67 befriedigend, 66 bis 50 ausreichend, 49 bis 30 mangelhaft, darunter ungenügend. Für Klassenarbeiten an Schulen ist er damit nicht vorgeschrieben; dort gilt er, wenn Deine Schule oder Fachkonferenz ihn übernommen hat.
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