Schulen vernetzen

Schulen vernetzen – schulübergreifend stärker

Einzelne Schulen lösen jeden Engpass für sich allein. SchuleVernetzt verbindet sie schulübergreifend: Schulen vernetzen bedeutet einen gemeinsamen Vertretungspool, geteilte Kurse und einen Materialaustausch, den keine Insellösung bietet – während der Schulträger alles in einem Live-Dashboard sieht.

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Vorteile

Warum Schulen im Verbund stärker sind

Gemeinsamer Vertretungspool

Fällt eine Lehrkraft aus, springt eine qualifizierte Kraft aus einer Nachbarschule ein – der Vertretungspool reicht schulübergreifend über den eigenen Zaun hinaus.

Kurse gemeinsam anbieten

Zu wenige Anmeldungen für den Leistungskurs? Mehrere Schulen bündeln kleine Kurse zu einem gemeinsamen Angebot – digital zusammengelegt statt einzeln gestrichen.

Material und Wissen teilen

Arbeitsblätter, Klausuren und Projektideen wandern über einen geschützten Austausch von Schule zu Schule – einmal erstellt, im Verbund vielfach genutzt.

Live-Dashboard für den Träger

Der Schulträger sieht Ausfallquoten, Auslastung und Bedarf über alle Schulen hinweg auf einen Blick – Steuerung statt Sammeln von Excel-Listen.

So läuft es ab

So entsteht ein Schulverbund

Aus einzelnen Schulen wird in vier Schritten ein Verbund: gründen, Nachbarschulen mit dem Beitritts-Code aufnehmen, Freigaben setzen und danach Vertretungen, Kurse und Material gemeinsam nutzen.

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    Verbund gründen

    Eine Schule legt den Verbund an und gibt ihm einen Namen. Sie erhält einen Beitritts-Code, den sie an Nachbarschulen weitergibt – telefonisch, per Brief oder in der Runde der Schulleitungen.

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    Schulen beitreten lassen

    Mit dem Code fragt eine Schule den Beitritt an. Erst wenn die gründende Schule bestätigt, wird die Mitgliedschaft aktiv – bis dahin fließen keine Daten zwischen den beiden Häusern.

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    Freigaben einzeln setzen

    Jede Schule entscheidet getrennt, ob sie den Vertretungs-Pool, gemeinsame Kurse oder die Material-Bibliothek teilt. Voreingestellt ist privat; jede Freigabe lässt sich jederzeit widerrufen, ohne den Verbund zu verlassen.

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    Gemeinsam arbeiten

    Ab jetzt schlägt der Pool bei offenen Vertretungsstunden passende Lehrkräfte aus Nachbarschulen vor, geteilte Kurse erscheinen im Kurs-Pool und Material in der Verbund-Bibliothek. Der Träger sieht die Kennzahlen im Live-Dashboard.

Im Vergleich

Vernetzter Verbund vs. Schulen als Einzelkämpfer

SchuleVernetzt Verbund
VertretungPool über mehrere Schulen
KursangebotKleine Kurse schulübergreifend gebündelt
MaterialGeteilt im geschützten Verbund
Überblick für den TrägerLive-Dashboard über alle Standorte
Jede Schule für sich
VertretungNur eigene Lehrkräfte, schnell am Limit
KursangebotZu kleine Kurse fallen weg
MaterialJede Schule erstellt alles neu
Überblick für den TrägerAbfragen per Mail und Excel
Im Detail

Was der Verbund konkret leistet

Vertretungs-Pool mit Fach-Matching

Eine offene Vertretungsstunde endet an den meisten Schulen an der eigenen Schultür: Ist intern niemand frei, bleibt nur Zusammenlegen oder Ausfall. Im Verbund sucht das System auch außerhalb. Zu jeder unbesetzten Stunde schlägt es Lehrkräfte aus freigebenden Nachbarschulen vor, die zur selben Zeit frei sind und das passende Fach unterrichten – Fach-Matching statt Rundmail. Ein Vorschlag ist dabei nur eine Anfrage: Die andere Schule sieht sie in ihrer Liste eingehender Anfragen und entscheidet selbst. Erst nach ihrer Zustimmung werden die Kontaktdaten sichtbar; wird abgelehnt, werden keine Daten geteilt. So bleibt die Personalhoheit bei jeder Schule, während der Pool trotzdem über den eigenen Zaun reicht.

Gemeinsame Kurse über Schulgrenzen hinweg

Ein Leistungskurs mit vier Anmeldungen kommt an einer einzelnen Schule nicht zustande. Zwei oder drei Schulen zusammen füllen ihn mühelos – bisher scheiterte das an der Organisation, nicht am Bedarf. Ein schulübergreifender Kurs wird deshalb einmal angelegt, mit Fach, Lehrkraft und einem Stundenplan-Slot. Danach wird er für den Verbund geöffnet. Eingeschrieben werden eigene Schülerinnen und Schüler und, bei aktiver Freigabe, auch die der Mitgliedsschulen. Entscheidend ist, was danach passiert: Der Kurs führt ein gemeinsames Anwesenheitsregister über alle beteiligten Schulen hinweg, mit Status je Termin und sichtbarer Herkunftsschule. Es gibt also einen Kurs, einen Slot und ein Register statt drei Listen, die jemand hinterher abgleichen muss.

Material-Bibliothek und Träger-Dashboard

Was eine Schule erarbeitet, endet meist auf ihrem eigenen Laufwerk. Die Bibliothek des Verbunds sammelt Unterrichtsmaterial, Zeugnisbausteine und Elternbrief-Vorlagen an einer Stelle, nach Fach und Jahrgangsstufe verschlagwortet und durchsuchbar. Beigetragenes lässt sich als hilfreich markieren, sodass Brauchbares nach oben rückt, statt in einem Ordner zu versanden. Jeder Upload ist zunächst privat und wird erst sichtbar, wenn er ausdrücklich für den Verbund geöffnet ist und die Schule zusätzlich die Bibliotheks-Freigabe aktiviert hat. Für den Schulträger fasst ein Live-Dashboard Ausfallquote, aktive Klassen, Schülerzahlen und offene Vertretungen der freigebenden Schulen zusammen – Steuerung auf einer Datenlage statt Abfragen per E-Mail.

In wenigen Schritten zum Verbund

Schulen einladen, Rollen und Fächer zuordnen, gemeinsame Pools und Kurse freigeben – fertig. Jede Schule behält ihre eigene Oberfläche, teilt aber genau das, was der Verbund vereinbart, ohne neue Hardware und ohne Systemwechsel.

FAQ

Häufige Fragen zum Vernetzen von Schulen

Ja. Jede Schule bleibt Herr ihrer Daten und legt selbst fest, was sie in den Verbund teilt – Vertretungspool, Kurse oder Material. Geteilt wird nur, was ausdrücklich freigegeben ist.

Der Austausch läuft über einen geschlossenen, in Deutschland gehosteten Kanal statt über WhatsApp. Zugriffe sind rollen-basiert; AVV und Datenschutz-Paket sind inklusive.

Ja. Bestehende Pläne aus Untis oder Indiware werden importiert – jede Schule bringt ihren Stundenplan mit. Der Verbund legt Vertretungen und Kurse darüber zusammen.

Niemand automatisch. Voreingestellt teilt jede Schule nichts; erst mit einer ausdrücklichen Freigabe für Vertretungs-Pool, Kurse oder Bibliothek werden die jeweiligen Inhalte für die bestätigten Mitgliedsschulen sichtbar. Jede Freigabe wird einzeln gesetzt und lässt sich jederzeit widerrufen. Verlässt eine Schule den Verbund, werden alle Freigaben sofort zurückgenommen.

Zu einer offenen Vertretungsstunde schlägt das System freie, fachlich passende Lehrkräfte aus freigebenden Nachbarschulen vor. Die anfragende Schule stellt eine Anfrage, die andere Schule sieht sie unter ihren eingehenden Anfragen und gibt sie frei oder lehnt sie ab. Erst nach der Freigabe erscheinen die Kontaktdaten; bei einer Ablehnung werden keine Daten übermittelt.

Für den gemeinsamen Pool, die Kurse und die Bibliothek laufen die Beteiligten auf derselben Plattform zusammen, weil dort Freigaben, Register und Kennzahlen gemeinsam geführt werden. Den bestehenden Stundenplan bringt jede Schule mit: Pläne aus gängigen Stundenplanprogrammen lassen sich importieren, sodass keine Schule bei null anfangen muss.
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